Er ist zurück. In Frankfurt/Sachsenhausen.

Vom 10. bis 16. April 2026 präsentiert Moogoo Werke von Liby Lougué, dem burkinischen Maler, der 2023 in Sachsenhausen residierte. The artist is not present.
Außerdem aus Moogoos Kollektion: ein kleiner aber feiner Pop Up Store mit ausgewählten Neuheiten aus Bronze.

Galerie Textorstr. 74
60594 Frankfurt/Main


Vernissage am 10. April 19-22 Uhr
mit Bubbles & Beats

Eintritt frei

Weitere Öffnungszeiten:
Sa 11.4. 12-19 Uhr
So 12.4. 12-16 Uhr
Mo 13. bis Do 16.4. 12-19 Uhr

Liby Lougué, 1987 in Ouagadougou (Burkina Faso) geboren, gehört der neuen Generation von afrikanischen Künstler:innen an, die immer mehr versucht, sich in einer vom weißen und westlichen Blick dominierten Kunstwelt zu behaupten. Diese Generation steht für ein sich im Wandel befindendes Afrika, das der Globalisierung und der Konsumgesellschaft ausgesetzt ist. Heute wächst der Einfluss der afrikanischen Kunst in die zeitgenössischen Kunstwelt stetig, mit dem Ziel – nun befreit von einer primitiven Ideologie – einfach nur noch die Schönheit, die Geschichte und die Kultur(en) Afrikas zu zeigen.

Liby Lougué in Frankfurt / Residenz 2023

"Amadou la sape" (2023), 200*150 cm / Acryl, Kreide und Marker auf Leinwand

"Amadou la sape", Liby Lougue, 2023, mattes Premium-Papier | Papier in Museumsqualität | gerahmten Holzposter|

"Moi-même je ne sais pas" (2020), 100*100 cm / Acryl, Kreide und Marker auf Leinwand

Liby Lougué

Liby Lougué wurde 1987 in Ouagadougou (Burkina Faso) als Sohn eines Kunstmalers und einer Schneiderin geboren. Er begann schon in jungen Jahren mit dem Zeichnen, indem er Comics und Porträts zeichnete, die er an seine Klassenkameraden verkaufte.

Diese Leidenschaft für das Zeichnen entwickelte sich unter dem Eindruck und der Anleitung seines Vaters allmählich zu einer figurativen Malerei. Seine ersten Gemälde bestanden vor allem aus einer Fusion von Acrylfarbe und einer Collage aus heimischen Stoffen, die er im Atelier seiner Mutter gesammelt hatte.

​Im Jahr 2008 lernte er den burkinischen Maler und Designer Hamed Ouattara kennen, mit dem er seine Maltechniken verfeinerte. Seit 2011 nimmt er an zahlreichen Ausstellungen in Burkina Faso teil und vertritt sein Land bei internationalen Begegnungen wie den Jeux de la Francophonie 2017 in der Elfenbeinküste.

Liby Lougué ist ein bekennender Bewunderer vom Jean-Michel Basquiats (1960 - 1988) Werk, das ihn auch sehr inspiriert. Wie bei Basquiat spiegeln auch die Werke von Liby Lougué seine Identität wider.

Liby Lougué untersucht das Alltagsleben in Burkina Faso mit besonderer Aufmerksamkeit. Seine Arbeit enthält in den ersten Serien einen biografischen Gehalt. Der Künstler nutzt die Malerei mit dem Ziel, seine Beschwerden, seine Gefühle und seine Sicht auf die Welt und unsere Gesellschaft auszudrücken. Seine Werke offenbaren die sozialen Realitäten einer sich im Umbruch befindenden afrikanischen Gesellschaft.